Beitrag: Missverständnisse der Liebe -

Eine Begriffsanalyse im Bildungskontext (Veronika Fischer, Daniel Getzberger)

 

Liebe ist ein Bestandteil in formalen Bildungskontexten und spielt darin zum einen auf interpersonaler, sozialer Ebene eine Rolle, die in Form von Interaktionsmustern zwischen wahlweise Lehrenden, Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern mit wechselndem Personalbezug und auf unterschiedlichste Weise als Begehren, Wertschätzung, Fürsorge, Verantwortung oder Perversion zum Vorschein tritt und sich manifestiert; zudem ist „Liebe“ selbst Teil des formalen Bildungskodizes und beansprucht als Kompetenzfeld eine eingehende schul-curriculare Behandlung. Individuelle Erfahrungen einer Person existieren nicht ohne das Ideal von Liebe auf der Makroebene einer Gesellschaft, beide sind ineinander verflochten, sie bedingen sich gegenseitig. Unzählige Werke in der Philosophie, Literatur, Kunst und Musik füllen sich über Epochen hinweg mit der Thematik der Liebe. Eine einheitliche Definition des Phänomens scheint daher allein an der Masse unterschiedlicher Beschreibungen zu scheitern; jede von ihnen ist aber durch kulturelle und zeitspezifische Bestimmungen ihrer Entstehung geprägt. Als Vorschlag zur Vermeidung von Missverständnissen wird in vorliegendem Beitrag eine Begriffsanalyse der Liebe unternommen.

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Transcript Verlag,  ca. 370 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-8376-4359-6, erscheint am 27. Dezember 2018